{"id":390,"date":"2016-06-01T11:00:09","date_gmt":"2016-06-01T09:00:09","guid":{"rendered":"http:\/\/berlinfueralle.org\/?p=390"},"modified":"2016-07-06T15:15:42","modified_gmt":"2016-07-06T13:15:42","slug":"berlin-fur-alle-bezahlbarer-wohnraum-fur-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/berlinfueralle.org\/index.php\/2016\/06\/01\/berlin-fur-alle-bezahlbarer-wohnraum-fur-alle\/","title":{"rendered":"Berlin f\u00c3\u00bcr alle \u00e2\u20ac\u201c Bezahlbarer Wohnraum f\u00c3\u00bcr alle!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-391\" src=\"http:\/\/berlinfueralle.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Logo.jpg\" alt=\"Guter und bezahlbarer Wohnraum f\u00c3\u00bcr Alle ist eine Forderung von uns\" width=\"708\" height=\"501\" \/><\/p>\n<p><strong>Vorstellung einer wohnungspolitischen Streitschrift<\/strong><\/p>\n<p>\u00c2\u00bbJeder Mensch hat das Recht auf angemessenen Wohnraum. Das Land f\u00c3\u00b6rdert die Schaffung und Erhaltung von angemessenem Wohnraum, insbesondere f\u00c3\u00bcr Menschen mit geringem Einkommen, sowie die Bildung von Wohnungseigentum.\u00c2\u00ab (Berliner Landesverfassung Art. 28)<br \/>\nDie Realit\u00c3\u00a4t sieht allerdings anders aus!<br \/>\nWir wollen diskutieren, wie eine Stadt mit Wohnraum f\u00c3\u00bcr Alle erreichbar w\u00c3\u00a4re.<\/p>\n<p><em>Ort: Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalderstra\u00c3\u0178e 4<br \/>\nDatum und Zeit: 16.06.2016 um 19:00 Uhr<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Berliner Senat ruft eine neue Gr\u00c3\u00bcnderzeit des Wohnungsbaus aus. Wohnraumversorgung ist eins der zentralen Auseinandersetzungen zum Berliner Abgeordnetenhauswahl, nach dem die gemeinsamen Proteste der Stadtteil- und Mieter*inneninitiativen die soziale Wohnungsfrage auf die stadtpolitische Agenda gesetzt haben.<br \/>\nAuch wenn jetzt \u00c3\u00b6ffentliche Wohnungsunternehmen wieder Wohnraum schaffen sollen, im Kern hat sich die marktkonforme Wohnraumf\u00c3\u00b6rderung nicht ge\u00c3\u00a4ndert. Die alte Politik der marktkonformen Wohnraumf\u00c3\u00b6rderung und der gewollten \u00e2\u20ac\u0153Gentrifizierung als organisierte soziale Aufwertung\u00e2\u20ac\u0153 (Hans Stimman 2012) wird weitergef\u00c3\u00bchrt. Um nicht in Londoner Verh\u00c3\u00a4ltnissen anzukommen braucht Berlin als Stadt der Mieter*innen f\u00c3\u00bcr die n\u00c3\u00a4chsten zwei Legislaturperioden einen Zuwachs von bezahlbaren und m\u00c3\u00b6glichst \u00c3\u00b6ffentlichen Wohnungen in einer Gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178enordnung von 15 bis 20.000 Wohnungen pro Jahr. Das kann in der Innenstand durch R\u00c3\u00bcckkauf zum realen Verkehrswert in Gebieten mit einer sozialen Erhaltungssatzung erfolgen. Der Wohnungsnotstand betrifft die Mehrheit der Berliner Mieterinnen. Es wird punktuelle Nachverdichtung in den innerst\u00c3\u00a4dtischen Bezirken und entlang des Berlin\/Brandenburger Siedlungssterns des \u00c3\u2013PNV\u00c2\u00b4s neue Wohnquartiere geben m\u00c3\u00bcssen. Berlin braucht: einen j\u00c3\u00a4hrlichen Sonderbericht des Abgeordnetenhauses zur Wohnraumversorgung der verschiedenen, armutsgef\u00c3\u00a4hrdeten Betroffenengruppen.<br \/>\nDie kommunale Wohnungswirtschaft ist kein Besitzer, sondern ein beauftragter Sachverwalter \u00c3\u00b6ffentlichen Eigentums und muss gemeinwirtschaftlich und nicht gewinnorientiert ausgerichtet sein.<\/p>\n<div id=\"attachment_392\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-392\" class=\"size-full wp-image-392\" src=\"http:\/\/berlinfueralle.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Stadtpolitische-Aktivenkonferenz-WEB-2.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"283\" \/><p id=\"caption-attachment-392\" class=\"wp-caption-text\">Viele Ideen und Forderungen stammen auch von der Stadtpolitischen Aktivenkonferenz.<\/p><\/div>\n<p>Demokratische Beteiligungsrechte der Bezirke und Stadtb\u00c3\u00bcrger*innen d\u00c3\u00bcrfen bei Neubauvorhaben nicht \u00c3\u00bcber den \u00c2\u00a7 34 BauGB ausgehebelt werden. Zielkonflikte zwischen Wohnraumversorgung und der Anpassung der Stadt an den Klimawandel m\u00c3\u00bcssen in den Aufstellungen von kommunalen Bebauungspl\u00c3\u00a4nen gleichrangig beachtet werden.<br \/>\nEs muss ein \u00c2\u00bbsoziales Wohnraumversorgungsprogramm\u00c2\u00ab aufgelegt werden, mit dem j\u00c3\u00a4hrlich 10.000 zus\u00c3\u00a4tzlichen, dauerhaft bezahlbaren Wohnungen im \u00c3\u00b6ffentlichen Eigentum in den n\u00c3\u00a4chsten 10 Jahren geschaffen werden, die dem Einkommen dem armutsgef\u00c3\u00a4hrdeten Haushalten entsprechen.<br \/>\nIn \u00c3\u00b6ffentlichen Wohnungsneubauprojekten muss es zuk\u00c3\u00bcnftig eine Relation von \u00e2\u2026\u201d bezahlbaren Wohnraum f\u00c3\u00bcr armutsgef\u00c3\u00a4hrdete Haushalte (bei Wohnungsneubau in H\u00c3\u00b6he 6,50 \u00e2\u201a\u00ac) von und maximal \u00e2\u2026\u201c Wohnen zu Kosten, die maximal ein Drittel des Berliner Durchschnittshaushaltseinkommens betragen.<br \/>\nDie AV-Wohnen zur Kosten\u00c3\u00bcbernahme im Transferleistungsbezug muss so ausgestaltet werden, dass die wirklichen Wohnkosten \u00c3\u00bcbernommen und auf Aufforderungen zum Wohnungsumzug verzichtet wird, solange nicht nachweislich ein bezahlbarer Wohnraum im Umfeld des bestehenden Lebensmittelpunks verf\u00c3\u00bcgbar ist.<\/p>\n<p>Das Land Berlin braucht eine andere Wohnungspolitik und die ist auch unter den jetzigen Rahmenbedingungen machbar. Das setzt eine reale Umverteilung im Haushalt voraus. Das erfordert einen anderen Umgang mit der Spar- und Schuldenabbaupolitik um jeden Preis, wie die die gro\u00c3\u0178e Koalition betreibt. Wir reden \u00c3\u00bcber sozial- und wohnungspolitischen Forderungen, f\u00c3\u00bcr die soziale Wohnraumversorgung in einer Gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178endimension von 1 Mrd. \u00e2\u201a\u00ac und bei der vollen Nettokalt-Wohnkosten\u00c3\u00bcbername von ca. 80 Mio. \u00e2\u201a\u00ac im Jahr entsprechen. Wie so etwas machbar und durchsetzbar ist, dar\u00c3\u00bcber muss gemeinsam diskutiert werden, um es erk\u00c3\u00a4mpfen zu k\u00c3\u00b6nnen.<\/p>\n<p>Veranstalter: <a href=\"http:\/\/www.stb-fhain.de\" target=\"_blank\">Stadteilb\u00c3\u00bcro Friedrichshain<\/a>, Initiative &#8220;Wohnraum f\u00c3\u00bcr alle&#8221;<\/p>\n<p>[osm_map_v3 map_center=&#8221;52.529,13.425&#8243; zoom=&#8221;17&#8243; width=&#8221;100%&#8221; height=&#8221;450&#8243; tagged_type=&#8221;post&#8221; marker_name=&#8221;mic_black_pinother_02.png&#8221;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorstellung einer wohnungspolitischen Streitschrift \u00c2\u00bbJeder Mensch hat das Recht auf angemessenen Wohnraum. 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